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- Out 5, 2021
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ZDF enthüllt Vorgang:
Ukraine-Botschaft im TV zensiert?
Was war denn da plötzlich los?
Stilles Zeichen auf großer Olympia-Bühne! Das ukrainische Rodel-Team sorgt bei den Winterspielen für einen bewegenden Moment. Nach ihrem Lauf gehen die Athleten auf die Knie und halten einen Helm in die Höhe – eine Solidaritäts-Geste für Skeletoni Vladyslav Heraskevych, der wegen seines Helms nicht starten durfte.
Anschließend hielten sich Yulianna Tunytska, Ihor Hoi/Nazarii Kachmar, Andriy Mandziy sowie Olena Stetskiw/Oleksandra Mokh in der Box des Führenden auf.
Botschaft der Ukraine-Rodler zensiert?
Dort steht eine Kamera, die von den Führenden gerne für eine Grußbotschaft genutzt wird. Doch offenbar sollte nicht jeder die Botschaft der Ukrainer mitbekommen.
Im ZDF wird die Botschaft eingespielt, allerdings ist sie nicht zu verstehen.
Moderator Jochen Breyer erklärt: „Man hört aber, dass der Ton runtergepegelt ist.“
Und weiter: „Wir haben extra nochmal nachgeschaut. In anderen Fällen, wenn die Sportler in die Leadersbox kommen, ist der Ton voll drauf. Das wirkt schon kurios.“
Sollte da etwas verheimlicht werden?
Für das Weltsignal ist das Olympic Broadcasting Services (OBS) zuständig – ein Unternehmen des IO
Heraskevych durfte vor dem Skeleton-Wettbewerb am Donnerstag nicht starten, weil er auf seinem Helm 20 im Krieg gefallene Soldaten zeigt. Das IOC wertete das als Regelverstoß – und verhängte ein Startverbot. Ein „Helm des Gedenkens“ – doch das IOC sah darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta.
Heraskevych nach Helm-Ärger disqualifiziert
Zunächst stand ein Ausschluss wegen Regel 50 im Raum – sie verbietet politische Botschaften im Wettkampfbereich. Nun wird auf eine andere Vorschrift verwiesen. Regel 40 erlaubt Athleten zwar grundsätzlich Meinungsäußerungen, allerdings nur unter strengen IOC-Auflagen. Für viele wirkt das wie ein Gummiparagraf. Heraskevych widerspricht: „Ich habe keine konkrete Begründung bekommen. Man hat mich nur auf Regel 50 verwiesen.“
Das IOC hingegen betont, die Präsidentin habe sich im persönlichen Gespräch mit dem Sportler nicht auf Regel 50 berufen. 40? 50? Was denn nun? Selbst IOC-Sprecher Mark Adams strauchelt: Er verwechselt auf einer Pressekonferenz bei der Rechtfertigung des Rauswurfs beide Regeln und muss sich korrigieren.
Sport Bild
Ukraine-Botschaft im TV zensiert?
Was war denn da plötzlich los?
Stilles Zeichen auf großer Olympia-Bühne! Das ukrainische Rodel-Team sorgt bei den Winterspielen für einen bewegenden Moment. Nach ihrem Lauf gehen die Athleten auf die Knie und halten einen Helm in die Höhe – eine Solidaritäts-Geste für Skeletoni Vladyslav Heraskevych, der wegen seines Helms nicht starten durfte.
Anschließend hielten sich Yulianna Tunytska, Ihor Hoi/Nazarii Kachmar, Andriy Mandziy sowie Olena Stetskiw/Oleksandra Mokh in der Box des Führenden auf.
Botschaft der Ukraine-Rodler zensiert?
Dort steht eine Kamera, die von den Führenden gerne für eine Grußbotschaft genutzt wird. Doch offenbar sollte nicht jeder die Botschaft der Ukrainer mitbekommen.
Im ZDF wird die Botschaft eingespielt, allerdings ist sie nicht zu verstehen.
Moderator Jochen Breyer erklärt: „Man hört aber, dass der Ton runtergepegelt ist.“
Und weiter: „Wir haben extra nochmal nachgeschaut. In anderen Fällen, wenn die Sportler in die Leadersbox kommen, ist der Ton voll drauf. Das wirkt schon kurios.“
Sollte da etwas verheimlicht werden?
Für das Weltsignal ist das Olympic Broadcasting Services (OBS) zuständig – ein Unternehmen des IO
Heraskevych durfte vor dem Skeleton-Wettbewerb am Donnerstag nicht starten, weil er auf seinem Helm 20 im Krieg gefallene Soldaten zeigt. Das IOC wertete das als Regelverstoß – und verhängte ein Startverbot. Ein „Helm des Gedenkens“ – doch das IOC sah darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta.
Heraskevych nach Helm-Ärger disqualifiziert
Zunächst stand ein Ausschluss wegen Regel 50 im Raum – sie verbietet politische Botschaften im Wettkampfbereich. Nun wird auf eine andere Vorschrift verwiesen. Regel 40 erlaubt Athleten zwar grundsätzlich Meinungsäußerungen, allerdings nur unter strengen IOC-Auflagen. Für viele wirkt das wie ein Gummiparagraf. Heraskevych widerspricht: „Ich habe keine konkrete Begründung bekommen. Man hat mich nur auf Regel 50 verwiesen.“
Das IOC hingegen betont, die Präsidentin habe sich im persönlichen Gespräch mit dem Sportler nicht auf Regel 50 berufen. 40? 50? Was denn nun? Selbst IOC-Sprecher Mark Adams strauchelt: Er verwechselt auf einer Pressekonferenz bei der Rechtfertigung des Rauswurfs beide Regeln und muss sich korrigieren.
Sport Bild
