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- Out 5, 2021
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Nicht nur die Fahrweise ist schuld:
Fünf Ursachen für hohen Spritverbrauch
Ihr Auto verbraucht mehr Sprit als nötig? Bei den aktuellen Preisen für Diesel und Benzin will man das unbedingt vermeiden. Doch nicht immer ist es die forsche Fahrweise, die für einen zu hohen Spritverbrauch sorgt. Häufig ist auch ein technischer Defekt dafür verantwortlich.
Haben Sie das Gefühl, der Kraftstoffverbrauch Ihres Autos ist plötzlich höher als üblich? Dann lohnt es sich, die folgenden möglichen Fehler auszuschließen.
1. Zu geringer Reifendruck
Ist der Reifendruck zu niedrig, erhöht sich der Rollwiderstand. In der Folge steigt auch der Kraftstoffverbrauch. Bis zu 30 Prozent Mehrverbrauch sind möglich. Deswegen: Regelmäßig Luftdruck kontrollieren! Der korrekte Wert findet sich meist auf einem Aufkleber hinter dem Tankdeckel, ansonsten auch in der Bedienungsanleitung.
2. Fehler am Abgassystem
Ein erhöhter Abgasgegendruck, etwa durch einen Defekt am Diesel-Partikelfilter oder am Katalysator, verschlechtert die Motorarbeit und erhöht den Verbrauch. Auch eine fehlerhafte Abgasrückführung kann die Verbrennung negativ beeinflussen. Im Extremfall kann ein stark erhöhter Gegendruck sogar den Turbolader beschädigen.
3. Falsches Luft-Kraftstoff-Gemisch
Stimmt das Luft-Kraftstoff-Gemisch nicht, arbeitet der Motor ineffizient. Der Verbrauch steigt schnell an. Die Ursache für diesen Fehler kann mit verschiedenen Bauteilen zusammenhängen, etwa Lambdasonde, Luftmassenmesser, Luftfilter, Zündkerzen und Zündspulen oder Einspritzdüsen/Injektoren.
4. Fehlerhafte Motorsteuerung
Die Motorsteuerung sorgt dafür, dass der Motor im optimalen Temperatur- und Betriebsbereich arbeitet. Kommt es hier zu Fehlern, läuft der Motor oft ineffizient – und verbraucht mehr Kraftstoff. Die Ursachen sind häufig ein defekter Thermostat oder fehlerhafte Sensoren
Erreicht der Motor seine Betriebstemperatur nicht, etwa durch einen defekten Thermostat, bleibt er im sogenannten „Kaltlauf“. In diesem Zustand wird mehr Kraftstoff eingespritzt, um den Motor stabil zu betreiben – der Verbrauch steigt entsprechend an.
Fehlerhafte Sensoren, etwa für Temperatur oder Luftmassen, können falsche Werte an die Motorsteuerung liefern. Die Folge: Das Luft-Kraftstoff-Gemisch stimmt nicht mehr, und der Motor arbeitet außerhalb seines optimalen Wirkungsgrads.
Ein typisches Anzeichen für eine fehlerhafte Motorsteuerung ist – neben dem gestiegenen Verbrauch –, dass der Motor nur langsam oder gar nicht richtig warm wird.
5. Mechanischer Widerstand
Alles, was das Auto unnötig abbremst, kostet Energie und damit Kraftstoff. Ob schleifende Bremsen, ein defektes Radlager oder schwergängige Nebenaggregate: Laufen diese Bauteile nicht optimal, entsteht zusätzliche Reibung, die den Verbrauch erhöht. Allerdings machen sich viele Defekte, etwa ein beschädigtes Radlager oder Probleme im Riementrieb, meist schon durch Geräusche bemerkbar, bevor der Mehrverbrauch auffällt.
Trotzdem sollte man den Einfluss nicht unterschätzen: Moderne, besonders sparsame Fahrzeuge sind in diesen Bereichen gezielt optimiert. Dazu gehören leichtgängige Radlager und Bremssysteme, bei denen sich die Beläge nach dem Bremsen möglichst weit von der Scheibe zurückstellen, um Reibung und Schleppverluste zu minimieren.
Wann in die Werkstatt?
Abgesehen vom falschen Reifendruck ist es für den Laien meist schwierig, eine genaue Diagnose für den Mehrverbrauch zu stellen. Wenn sich der Verbrauch plötzlich deutlich erhöht, sollte das Auto deshalb schnellstmöglich in einer Werkstatt überprüft werden. Das gilt vor allem dann, wenn zusätzlich ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum festgestellt werden, sich ein spürbarer Leistungsverlust einstellt oder sogar Warnleuchten im Cockpit aufleuchten (z. B. Motorkontrollleuchte).
Eine frühzeitige Prüfung kann Folgeschäden vermeiden und verhindert, dass der Verbrauch dauerhaft unnötig hoch bleibt.
Bild Zeitung
Fünf Ursachen für hohen Spritverbrauch
Ihr Auto verbraucht mehr Sprit als nötig? Bei den aktuellen Preisen für Diesel und Benzin will man das unbedingt vermeiden. Doch nicht immer ist es die forsche Fahrweise, die für einen zu hohen Spritverbrauch sorgt. Häufig ist auch ein technischer Defekt dafür verantwortlich.
Haben Sie das Gefühl, der Kraftstoffverbrauch Ihres Autos ist plötzlich höher als üblich? Dann lohnt es sich, die folgenden möglichen Fehler auszuschließen.
1. Zu geringer Reifendruck
Ist der Reifendruck zu niedrig, erhöht sich der Rollwiderstand. In der Folge steigt auch der Kraftstoffverbrauch. Bis zu 30 Prozent Mehrverbrauch sind möglich. Deswegen: Regelmäßig Luftdruck kontrollieren! Der korrekte Wert findet sich meist auf einem Aufkleber hinter dem Tankdeckel, ansonsten auch in der Bedienungsanleitung.
2. Fehler am Abgassystem
Ein erhöhter Abgasgegendruck, etwa durch einen Defekt am Diesel-Partikelfilter oder am Katalysator, verschlechtert die Motorarbeit und erhöht den Verbrauch. Auch eine fehlerhafte Abgasrückführung kann die Verbrennung negativ beeinflussen. Im Extremfall kann ein stark erhöhter Gegendruck sogar den Turbolader beschädigen.
3. Falsches Luft-Kraftstoff-Gemisch
Stimmt das Luft-Kraftstoff-Gemisch nicht, arbeitet der Motor ineffizient. Der Verbrauch steigt schnell an. Die Ursache für diesen Fehler kann mit verschiedenen Bauteilen zusammenhängen, etwa Lambdasonde, Luftmassenmesser, Luftfilter, Zündkerzen und Zündspulen oder Einspritzdüsen/Injektoren.
4. Fehlerhafte Motorsteuerung
Die Motorsteuerung sorgt dafür, dass der Motor im optimalen Temperatur- und Betriebsbereich arbeitet. Kommt es hier zu Fehlern, läuft der Motor oft ineffizient – und verbraucht mehr Kraftstoff. Die Ursachen sind häufig ein defekter Thermostat oder fehlerhafte Sensoren
Erreicht der Motor seine Betriebstemperatur nicht, etwa durch einen defekten Thermostat, bleibt er im sogenannten „Kaltlauf“. In diesem Zustand wird mehr Kraftstoff eingespritzt, um den Motor stabil zu betreiben – der Verbrauch steigt entsprechend an.
Fehlerhafte Sensoren, etwa für Temperatur oder Luftmassen, können falsche Werte an die Motorsteuerung liefern. Die Folge: Das Luft-Kraftstoff-Gemisch stimmt nicht mehr, und der Motor arbeitet außerhalb seines optimalen Wirkungsgrads.
Ein typisches Anzeichen für eine fehlerhafte Motorsteuerung ist – neben dem gestiegenen Verbrauch –, dass der Motor nur langsam oder gar nicht richtig warm wird.
5. Mechanischer Widerstand
Alles, was das Auto unnötig abbremst, kostet Energie und damit Kraftstoff. Ob schleifende Bremsen, ein defektes Radlager oder schwergängige Nebenaggregate: Laufen diese Bauteile nicht optimal, entsteht zusätzliche Reibung, die den Verbrauch erhöht. Allerdings machen sich viele Defekte, etwa ein beschädigtes Radlager oder Probleme im Riementrieb, meist schon durch Geräusche bemerkbar, bevor der Mehrverbrauch auffällt.
Trotzdem sollte man den Einfluss nicht unterschätzen: Moderne, besonders sparsame Fahrzeuge sind in diesen Bereichen gezielt optimiert. Dazu gehören leichtgängige Radlager und Bremssysteme, bei denen sich die Beläge nach dem Bremsen möglichst weit von der Scheibe zurückstellen, um Reibung und Schleppverluste zu minimieren.
Wann in die Werkstatt?
Abgesehen vom falschen Reifendruck ist es für den Laien meist schwierig, eine genaue Diagnose für den Mehrverbrauch zu stellen. Wenn sich der Verbrauch plötzlich deutlich erhöht, sollte das Auto deshalb schnellstmöglich in einer Werkstatt überprüft werden. Das gilt vor allem dann, wenn zusätzlich ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum festgestellt werden, sich ein spürbarer Leistungsverlust einstellt oder sogar Warnleuchten im Cockpit aufleuchten (z. B. Motorkontrollleuchte).
Eine frühzeitige Prüfung kann Folgeschäden vermeiden und verhindert, dass der Verbrauch dauerhaft unnötig hoch bleibt.
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