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- Out 5, 2021
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Conference League
Differdingen hat ein Rendezvous mit der Geschichte
90 beziehungsweise 120 Minuten trennen den FC Déifferdeng 03 vom Einzug in die Ligaphase der Conference League. Gegner KF Drita hat bisher dreimal gegen den luxemburgischen Meister den Platz als Sieger verlassen. Am Donnerstag (20.00 Uhr) soll endlich der große Coup gelingen.
KF Drita ist bisher ein Gegner, der dem FC Déifferdeng 03 überhaupt nicht liegt. In der Champions- und Conference League stehen in drei Vergleichen drei Niederlagen zu Buche. Jedes Mal war das Ergebnis knapp (0:1, 2:3, 1:2), jedes Mal hätte auch Differdingen gewinnen können. Doch es passierte einfach nicht.
Am Donnerstag muss die Mannschaft von Trainer Pedro Silva nach der 1:2-Hinspielniederlage mindestens ein Tor aufholen, um in die Verlängerung zu kommen. Der junge Portugiese glaubt nicht, dass die jüngsten Duelle an der Psyche seiner Mannschaft gekratzt haben: „Auch wenn wir zweimal 0:15 verloren hätten, wäre mir das egal. Die Resultate aus der Vergangenheit spielen keine Rolle mehr, wenn wir diesmal gewinnen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir ebenbürtig mit Drita sind, deshalb bereitet mit der Ein-Tore-Rückstand keine Sorgen.“
Silva muss in diesem entscheidenden Spiel auf Boris Mfoumou verzichten. Der Angreifer aus Kamerun hatte sich im Kosovo in der Schlussphase eine Rote Karte eingehandelt. Aber auch ohne den 20-Jährigen ist die Differdinger Offensivreihe sehr gut besetzt. Silva stehen mit Samir Hadji, Andreas „Euro-Andy“ Buch, Artur Abreu, Adham El Idrissi und Neuzugang Manuel Namora fünf hochwertige Stürmer zur Verfügung. Hinzu gesellt sich Edgar Pacheco, der auf Linksaußen eingesetzt werden kann. Abwehrspieler Gianluca Bei kehrt nach seiner überstandenen Verletzung wieder in den Kader zurück, Bruno Reis und André Mendy fehlen weiterhin wegen Verletzungen.
„Es wird keine großen personellen Veränderungen geben, aber wir werden mit einer Herangehensweise in die Partie gehen. Die Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert und wir werden super aggressiv in die Partie gehen“, verrät Silva.
Nachdem der D03-Trainer taktisch und personell bereits so einiges gegen Drita ausprobiert hat, darf man gespannt sein, was er diesmal vorhat. Die Fünfer- bzw. Dreierkette ist gesetzt. Zu Veränderungen könnte es im Mittelfeld oder im Sturm kommen. Leistungsträger Ludovic Rauch war nach seiner Verletzungspause noch nicht im Rhythmus und konnte im Kosovo dem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken. Es ist deshalb fraglich, ob der Franzose am Donnerstag noch einmal seine Chance erhalten wird. Silva hat jedenfalls bewiesen, dass er in der Lage ist, den Gegner taktisch Schachmatt zu setzen. Im Rückspiel gegen Levadia Tallinn hatte er aus den Fehlern aus dem Hinspiel gelernt und konnte die Esten überraschen.
Für Differdingen ist es ein Millionen-Spiel. In der Ligaphase winken UEFA-Gelder in Höhe von mindestens 3,5 Millionen Euro. Das ist geschätzt mehr als eine Million Euro des Differdinger Gesamtbudgets.
Der Verein von Präsident Fabrizio Bei wäre die zweite luxemburgische Mannschaft nach dem F91 Düdelingen (2018 und 2019 in der Europa League), der es in eine Gruppenphase bzw. Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs schaffen würde. Für den Kosovo wäre es auch die dritte Teilnahme eines Vereins an dieser Phase. KF Ballkani stand 2022 und 2023 in der Ligaphase der Conference League. Für Drita wie für Differdingen wäre es trotz der Vorgänger ein historischer Moment.
„Nach dem Meistertitel im Mai 2024 ist es wohl der wichtigste Moment der Klubgeschichte. Ich hoffe, dass wir in naher Zukunft noch ganz andere Höhepunkte feiern können“, sagt Manso mit Blick auf die Ligaphase.
Der Sportdirektor ist felsenfest davon überzeugt, dass die Zuschauer ein hochemotionales Spiel erleben werden. „Wir werden anständig gewinnen – oder anständig verlieren. Dazwischen wird es nichts geben“.
Tageblatt
Differdingen hat ein Rendezvous mit der Geschichte

90 beziehungsweise 120 Minuten trennen den FC Déifferdeng 03 vom Einzug in die Ligaphase der Conference League. Gegner KF Drita hat bisher dreimal gegen den luxemburgischen Meister den Platz als Sieger verlassen. Am Donnerstag (20.00 Uhr) soll endlich der große Coup gelingen.
KF Drita ist bisher ein Gegner, der dem FC Déifferdeng 03 überhaupt nicht liegt. In der Champions- und Conference League stehen in drei Vergleichen drei Niederlagen zu Buche. Jedes Mal war das Ergebnis knapp (0:1, 2:3, 1:2), jedes Mal hätte auch Differdingen gewinnen können. Doch es passierte einfach nicht.
Am Donnerstag muss die Mannschaft von Trainer Pedro Silva nach der 1:2-Hinspielniederlage mindestens ein Tor aufholen, um in die Verlängerung zu kommen. Der junge Portugiese glaubt nicht, dass die jüngsten Duelle an der Psyche seiner Mannschaft gekratzt haben: „Auch wenn wir zweimal 0:15 verloren hätten, wäre mir das egal. Die Resultate aus der Vergangenheit spielen keine Rolle mehr, wenn wir diesmal gewinnen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir ebenbürtig mit Drita sind, deshalb bereitet mit der Ein-Tore-Rückstand keine Sorgen.“
Silva muss in diesem entscheidenden Spiel auf Boris Mfoumou verzichten. Der Angreifer aus Kamerun hatte sich im Kosovo in der Schlussphase eine Rote Karte eingehandelt. Aber auch ohne den 20-Jährigen ist die Differdinger Offensivreihe sehr gut besetzt. Silva stehen mit Samir Hadji, Andreas „Euro-Andy“ Buch, Artur Abreu, Adham El Idrissi und Neuzugang Manuel Namora fünf hochwertige Stürmer zur Verfügung. Hinzu gesellt sich Edgar Pacheco, der auf Linksaußen eingesetzt werden kann. Abwehrspieler Gianluca Bei kehrt nach seiner überstandenen Verletzung wieder in den Kader zurück, Bruno Reis und André Mendy fehlen weiterhin wegen Verletzungen.
„Es wird keine großen personellen Veränderungen geben, aber wir werden mit einer Herangehensweise in die Partie gehen. Die Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert und wir werden super aggressiv in die Partie gehen“, verrät Silva.
Nachdem der D03-Trainer taktisch und personell bereits so einiges gegen Drita ausprobiert hat, darf man gespannt sein, was er diesmal vorhat. Die Fünfer- bzw. Dreierkette ist gesetzt. Zu Veränderungen könnte es im Mittelfeld oder im Sturm kommen. Leistungsträger Ludovic Rauch war nach seiner Verletzungspause noch nicht im Rhythmus und konnte im Kosovo dem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken. Es ist deshalb fraglich, ob der Franzose am Donnerstag noch einmal seine Chance erhalten wird. Silva hat jedenfalls bewiesen, dass er in der Lage ist, den Gegner taktisch Schachmatt zu setzen. Im Rückspiel gegen Levadia Tallinn hatte er aus den Fehlern aus dem Hinspiel gelernt und konnte die Esten überraschen.
Für Differdingen ist es ein Millionen-Spiel. In der Ligaphase winken UEFA-Gelder in Höhe von mindestens 3,5 Millionen Euro. Das ist geschätzt mehr als eine Million Euro des Differdinger Gesamtbudgets.
Der Verein von Präsident Fabrizio Bei wäre die zweite luxemburgische Mannschaft nach dem F91 Düdelingen (2018 und 2019 in der Europa League), der es in eine Gruppenphase bzw. Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs schaffen würde. Für den Kosovo wäre es auch die dritte Teilnahme eines Vereins an dieser Phase. KF Ballkani stand 2022 und 2023 in der Ligaphase der Conference League. Für Drita wie für Differdingen wäre es trotz der Vorgänger ein historischer Moment.
„Nach dem Meistertitel im Mai 2024 ist es wohl der wichtigste Moment der Klubgeschichte. Ich hoffe, dass wir in naher Zukunft noch ganz andere Höhepunkte feiern können“, sagt Manso mit Blick auf die Ligaphase.
Der Sportdirektor ist felsenfest davon überzeugt, dass die Zuschauer ein hochemotionales Spiel erleben werden. „Wir werden anständig gewinnen – oder anständig verlieren. Dazwischen wird es nichts geben“.
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