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Nach Schock gegen Kap Verde:
Presse zerlegt Spanien: „Katastrophe“, „Außer Form“

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Mit diesem Ergebnis hatte in Spanien niemand gerechnet. Der Europameister kommt zum WM-Auftakt gegen Außenseiter Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus und löst in der Heimat Fassungslosigkeit aus.

Auch Spaniens Trainer Luis de la Fuente wirkte nach dem Spiel bei MagentaTV ratlos. „Man versucht immer wieder, ein Tor zu machen. Wie Rodri es schon gesagt hat: Das Tor will halt nicht fallen“, sagte der Coach.

Kap Verde habe „sehr gut organisiert“ verteidigt. „Wir haben versucht, die Räume zu schaffen – aber wenn der Ball nicht rein will, will er nicht rein. Es gab Gelegenheiten. Man muss weitermachen, es ist generell schwer zu gewinnen.“

„Wir dachten, wir gewinnen nur mit Talent“

Der frühere Real-Profi Álvaro Benito kritisierte bei „SER“ vor allem die Einstellung der Mannschaft: „Uns fehlte der Biss, das Spiel anzugehen, die klare Vorstellung davon, was wir wollten. Wir dachten, wir könnten es allein mit unserem Talent gewinnen.“

Auch die taktische Ausrichtung sorgte für Diskussionen. Benito wunderte sich über die Rolle von Gavi: „Die Überraschung war, Gavi als Flügelspieler gegen eine tiefstehende Abwehr einzusetzen. Wir haben bereits gesehen, dass das dort nicht funktioniert.“

Noch deutlicher wurde Pedro Martín: „Was für eine Katastrophe. Was für ein Schlag. Was für eine Enttäuschung. Ich kann es nicht fassen. Niemand hat damit gerechnet.“

Auch der Kapitän bekam sein Fett weg von Alfredo Relaño (SER): „Ich habe schon viele Spieler gesehen, die körperlich außer Form waren, Rodri war wie ein Karren.“

Auch der spanische Journalist Julio „Maldini“ Maldonado sprach bei „COPE“ von einem historischen Abend: „Das ist ein historischer Moment. Es ist nicht dramatisch, weil sie sich qualifizieren werden. Ich habe eine sehr müde Mannschaft gesehen, ohne Ideen. Das muss uns an uns selbst zweifeln lassen.“

Kritik an de la Fuente – Lob für Kap Verde

Besonders die späte Einwechslung von Superstar Lamine Yamal sorgte für Unverständnis. Journalist Tomás Roncero schimpfte bei „SER“: „Was hat Lamine auf der Bank zu suchen?“

Auch Rodri geriet in die Kritik. Pedro Martín meinte: „Jedes Mal, wenn Rodri den Ball bekommt, verlangsamt er das Spiel Spaniens.“

Während Spanien zerlegt wurde, feierten die Kommentatoren den Außenseiter. Bei „SER“ hieß es: „Meine Güte, heiliger Gott! Die kapverdische Bevölkerung feiert auf den Tribünen, als wäre es ein Nationalfeiertag.“

Für Kap Verde ist der Punktgewinn einer der größten Momente der Verbandsgeschichte. Für Spanien dagegen beginnt die WM mit einer Blamage und jeder Menge Erklärungsbedarf.

Sport Bild
 
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