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Durchbruch im Tarifstreit:
5,8 Prozent mehr Gehalt im öffentlichen Dienst


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Potsdam - Gewerkschaften und Arbeitgeber haben im Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst der Länder eine Einigung erzielt. Die Beschäftigten sollen insgesamt 5,8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten erhalten, bei 27 Monaten Laufzeit, teilte die Gewerkschaft Verdi am Samstagmorgen mit. Die Einigung betrifft 925.000 Beschäftigte. Monatlich geht es um mindestens 100 Euro. Nachwuchskräfte bekämen insgesamt 150 Euro mehr.

„Am Ende steht ein Ergebnis auf dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen aus dem vorigen Jahr“, sagte Verdi-Chef Frank Werneke. Zudem sei nach harten Verhandlungen die Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten an die West-Regelungen gelungen.
Forderungen lagen bei 7 Prozent

Die Gewerkschaften hatten ursprünglich sieben Prozent mehr Einkommen gefordert. In Zahlen ging es um etwa 300 Euro. Ihr Forderungskatalog umfasste auch Verbesserungen für Schichtbeschäftigte, Azubis und einen eigenen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Am Mittwoch kamen die Verhandlungsführer in Potsdam zusammen. Nachdem für die vergangene Tarifrunde im Januar zwei Tage angesetzt worden waren, waren es dieses Mal drei Tage. Klar war auch: Ohne Einigung wäre weiter gestreikt worden.

Betroffen von den Verhandlungen waren etliche Beschäftigte, unter anderem in Straßenmeistereien und Universitätskliniken, außerdem Gefängnisbeschäftigte, IT-Fachkräfte, Tierpfleger, Erzieherinnen oder Lehrkräfte. Die Gespräche hatten Anfang Dezember begonnen. Ausgenommen von den Verhandlungen war Hessen, dort gilt ein eigener Tarifvertrag.

Bild Zeitung
 
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