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- Out 5, 2021
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Fußball
„Gekommen, um zu bleiben“: „Dampfwalze“ Bodö/Glimt rollt weiter durch Europa
Das norwegische Märchen bekommt ein weiteres Kapitel. Bodö/Glimt schlägt auch Sporting Lissabon und ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale der Champions League.
Die „gelbe Dampfwalze“ rollt weiter durch Europa – und reißt alles um, was sich ihr in den Weg stellt. „Egal, was passiert, Glimt ist gekommen, um zu bleiben. Und es wird Spaß machen, uns auf dieser Reise zu begleiten“, schwärmte der frühere Milan- und Eintracht-Profi Jens Petter Hauge nach dem nächsten Kapitel des norwegischen Champions-League-Märchens.
Nach dem furiosen Sturm unter die Top 16 Europas landete das Überraschungsteam FK Bodö/Glimt durch das 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Sporting Lissabon den nächsten Coup und steht damit vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Schon wieder. „Bodö/Glimt machte aus Sporting im Aspmyra am Mittwochabend Bacalhau“, schrieb TV2 in Anspielung auf das Nationalgericht der Portugiesen.
Am kommenden Dienstag (18.45 Uhr) will der „gelbe Tornado“, wie Ex-Profi Carl-Erik Torp die Mannschaft als Experte beim norwegischen Sender NRK bezeichnete, im Rückspiel in Lissabon den Viertelfinal-Einzug perfekt machen. Sollte Bodö/Glimt die hervorragende Ausgangslage ins Ziel bringen, würde erstmals ein norwegischer Klub in der Geschichte der Champions League in die Runde der letzten Acht einziehen.
Im kleinen Aspmyra-Stadion nördlich des Polarkreises zeigte Bodö/Glimt auf dem bei vielen Stars unbeliebten Kunstrasen einmal mehr seine große Stärke. Ausdauernd, zweikampfstark, treffsicher: Sondre Fet (32./Foulelfmeter) brachte die Norweger in Führung, Ole Didrik Blomberg (45.+1) und Kasper Högh (71.) erhöhten zum Endstand. Die klare Angelegenheit beeindruckte auch Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken zutiefst: „Sporting hat brandgefährliche Offensivspieler, aber sie wurden zu Leichtgewichten“, sagte er dem NRK.
Damit gelang dem Klub aus dem 50.000-Einwohner-Fischerstädtchen der fünfte Sieg in der Champions League in Folge. Auf dem Weg ins Achtelfinale hatte Bodö/Glimt bereits Siege gegen Manchester City (3:1) und Atlético Madrid (2:1) gefeiert sowie in den Play-offs Vorjahresfinalist Inter Mailand aus dem Wettbewerb geworfen.
Zuträglich ist dabei auch der Spielplan: Neben der Königsklasse ist Bodö/Glimt derzeit nur im norwegischen Pokal gefordert. Der Ligastart erfolgt erst im April, sodass sich das Team aus dem hohen Norden aktuell voll auf die internationale Bühne konzentrieren kann.
Übersteht der Außenseiter auch das Rückspiel, könnte einem deutschen oder englischen Klub der unangenehme Gegner drohen: Im Viertelfinale würde Bodö/Glimt auf den Sieger des Duells zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Arsenal treffen. Das Hinspiel endete 1:1.
Zunächst müssen die Norweger aber selbst noch einen Schritt gehen. „Wir wagen es heute noch nicht, zu jubeln. Wir sind erst auf halbem Weg“, sagte Verteidiger Jostein Gundersen. Doch wenn eine „gelbe Dampfwalze“, wie TV2 die Norweger taufte, erst einmal ins Rollen gekommen ist, lässt sie sich nur schwer stoppen.
Tageblatt
„Gekommen, um zu bleiben“: „Dampfwalze“ Bodö/Glimt rollt weiter durch Europa
Das norwegische Märchen bekommt ein weiteres Kapitel. Bodö/Glimt schlägt auch Sporting Lissabon und ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale der Champions League.
Die „gelbe Dampfwalze“ rollt weiter durch Europa – und reißt alles um, was sich ihr in den Weg stellt. „Egal, was passiert, Glimt ist gekommen, um zu bleiben. Und es wird Spaß machen, uns auf dieser Reise zu begleiten“, schwärmte der frühere Milan- und Eintracht-Profi Jens Petter Hauge nach dem nächsten Kapitel des norwegischen Champions-League-Märchens.
Nach dem furiosen Sturm unter die Top 16 Europas landete das Überraschungsteam FK Bodö/Glimt durch das 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Sporting Lissabon den nächsten Coup und steht damit vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Schon wieder. „Bodö/Glimt machte aus Sporting im Aspmyra am Mittwochabend Bacalhau“, schrieb TV2 in Anspielung auf das Nationalgericht der Portugiesen.
Am kommenden Dienstag (18.45 Uhr) will der „gelbe Tornado“, wie Ex-Profi Carl-Erik Torp die Mannschaft als Experte beim norwegischen Sender NRK bezeichnete, im Rückspiel in Lissabon den Viertelfinal-Einzug perfekt machen. Sollte Bodö/Glimt die hervorragende Ausgangslage ins Ziel bringen, würde erstmals ein norwegischer Klub in der Geschichte der Champions League in die Runde der letzten Acht einziehen.
Im kleinen Aspmyra-Stadion nördlich des Polarkreises zeigte Bodö/Glimt auf dem bei vielen Stars unbeliebten Kunstrasen einmal mehr seine große Stärke. Ausdauernd, zweikampfstark, treffsicher: Sondre Fet (32./Foulelfmeter) brachte die Norweger in Führung, Ole Didrik Blomberg (45.+1) und Kasper Högh (71.) erhöhten zum Endstand. Die klare Angelegenheit beeindruckte auch Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken zutiefst: „Sporting hat brandgefährliche Offensivspieler, aber sie wurden zu Leichtgewichten“, sagte er dem NRK.
Damit gelang dem Klub aus dem 50.000-Einwohner-Fischerstädtchen der fünfte Sieg in der Champions League in Folge. Auf dem Weg ins Achtelfinale hatte Bodö/Glimt bereits Siege gegen Manchester City (3:1) und Atlético Madrid (2:1) gefeiert sowie in den Play-offs Vorjahresfinalist Inter Mailand aus dem Wettbewerb geworfen.
Zuträglich ist dabei auch der Spielplan: Neben der Königsklasse ist Bodö/Glimt derzeit nur im norwegischen Pokal gefordert. Der Ligastart erfolgt erst im April, sodass sich das Team aus dem hohen Norden aktuell voll auf die internationale Bühne konzentrieren kann.
Übersteht der Außenseiter auch das Rückspiel, könnte einem deutschen oder englischen Klub der unangenehme Gegner drohen: Im Viertelfinale würde Bodö/Glimt auf den Sieger des Duells zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Arsenal treffen. Das Hinspiel endete 1:1.
Zunächst müssen die Norweger aber selbst noch einen Schritt gehen. „Wir wagen es heute noch nicht, zu jubeln. Wir sind erst auf halbem Weg“, sagte Verteidiger Jostein Gundersen. Doch wenn eine „gelbe Dampfwalze“, wie TV2 die Norweger taufte, erst einmal ins Rollen gekommen ist, lässt sie sich nur schwer stoppen.
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