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Sieg im Playoff-Hinspiel:
Stuttgart besteht in verstummter Celtic-Hölle


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Der VfB Stuttgart hat das Playoff-Hinspiel in der Europa League beim schottischen Traditionsklub Celtic Glasgow souverän mit 4:1 gewonnen. Vor dem Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) haben die Schwaben damit eine ausgezeichnete Ausgangslage für den Einzug ins Achtelfinale.

Brisant: Die sonst so lauten und berühmten Celtic-Fans bleiben über weite Teile des Spiels stumm. Dafür sind die VfB-Fans umso lauter aus dem Gästeblock zu hören. Hintergrund ist ein Protest der Ultras des Schottland-Klubs gegen die Klub-Führung. Sie boykottieren deshalb das Spiel.

Kurz nach Anpfiff fliegen aus allen Richtungen Tennisbälle auf den Rasen des Celtic Parks. Schiri Erik Lambrechts (Belgien) muss deshalb die Partie für mehrere Minuten unterbrechen.
Europa League: Stuttgart siegt gegen Celtic

Trainer Sebastian Hoeneß (43) schickt seine stärkste Elf auf den Platz. Die einzige Überraschung: Hendriks verdrängt Mittelstädt aus der Startelf.

Nachdem das Spiel wieder angepfiffen wird, sitzt gleich der erste Stuttgart-Schuss. Jeltsch gewinnt ein Kopfball-Duell, Undav legt per Hackenvorlage für Bilal El Khannouss ab, der von der Strafraumkante unten rechts trifft – 1:0 (15.).

Dann der VfB-Schock. Kapitän Karazor leistet sich einen folgenschweren Fehler. Am eigenen Strafraum verliert er unnötig den Ball und spielt ihn direkt in die Füße von Benjamin Nygren, der Keeper Nübel umkurvt und locker zum 1:1 einschiebt (21.).

Doch Stuttgart schlägt postwendend zurück: Eine abgefälschte Flanke von Stiller landet in der 28. Minute am Fünfer auf dem Kopf von El Khannouss, der völlig frei einnickt – 2:1.

Stuttgart antwortet sofort: Eine abgefälschte Flanke von Stiller landet am Fünfer auf dem Kopf von El Khannouss, der völlig frei einnickt – 2:1 (28.). Für den Marokkaner ist es bereits sein fünfter Treffer in der laufenden Europa-League-Saison. Demirovic (30.) und Leweling (43.) verpassen es vor der Pause, die Führung weiter auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel kommen die Schotten deutlich engagierter aus der Kabine und machen ordentlich Druck. Doch Stuttgart trifft: Jamie Leweling erzielt aus der Distanz das 3:1, profitiert dabei allerdings auch von einem Patzer von Keeper Schmeichel (57.).

Kurz darauf trifft Demirovic zum vermeintlichen 4:1 – schon 30 Minuten vor Abpfiff verlassen daraufhin vereinzelte Celtic-Fans das Stadion. Doch der Treffer wird nach VAR-Check wegen Abseits zurückgenommen. Tiago Tomas sorgt mit dem 4:1 in der Nachspielzeit dann endgültig für deutliche Verhältnisse (90.+3).

Mit dem Sieg vermiest Stuttgart zugleich das Jubiläum von Celtic-Legende Martin O’Neill (73). Die Klub-Ikone, die seit Januar wieder an der Seitenlinie in Glasgow steht, feiert gegen den VfB sein 1000. Spiel als Profi-Trainer. In der heimischen Liga läuft es für den amtierenden Meister auch nicht rund. Celtic steht überraschend nur auf Platz 3. Und nun droht auch in Europa das frühzeitige Aus gegen Stuttgart.

Sport Bild
 
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