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Roter.Teufel

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Emotionaler Moment nach Gold-Medaille:
Die traurige Geschichte hinter diesen Shiffrin-Tränen


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Sie hat endlich ihre Goldmedaille – und richtet den Blick nach oben.

Mikaela Shiffrin (30) hat ihren Fluch bei den Olympischen Winterspielen besiegt und in dominanter Art und Weise Gold im Slalom von Cortina d’Ampezzo gewonnen. Nach acht Jahren Medaillen-Durststrecke ist es nach Gold im Slalom vor 12 Jahren in Sotschi und dem Sieg im Riesenslalom vor acht Jahren in Pyeongchang der dritte Olympiasieg.

Mit einem komfortablen Vorsprung ausgestattet, baute Shiffrin im 2. Durchgang diesen sogar noch weiter aus. Am Ende betrug ihr Vorsprung auf die Schweizerin Camille Rast 1,50 Sekunden. Ann-Swenn Larsson (Schweden) auf Platz drei hatte bereits 1,71 Sekunden Rückstand. Gegenüber „NBC“ erklärte Shiffrin danach: „Gold zu gewinnen, ist ein Traum.“ Und: „Es fühlt sich an wie ein sehr großer Moment.“

Emotionaler Shiffrin-Moment

Der Tag war für sie aber trotz Gold-Medaille alles andere als leicht. Im „ORF“-Interview wird sie sichtlich emotional, sagt: „Mein Körper war woanders als mein Geist. Ich wollte die Energie, die ich fühlte, als ich die Ziellinie überquerte, an meine Familie schicken. Und natürlich wollte ich einen Moment mit meinem Vater haben.“ Unter Tränen bedauert sie: „Diesen großen Triumph mit dem Menschen, den man so sehr geliebt hat, nicht teilen zu können, ist nicht einfach.“

Shiffrins Vater Jeff war am 2. Februar 2020 im Alter von 65 Jahren verstorben. Bei einem häuslichen Unfall hatte er sich tödliche Verletzungen zugezogen.

Das eigene Trauma besiegt

Es war eine wahre Demonstration, die nach den Ergebnissen im Weltcup nicht überraschend kommt. Bis auf einen Slalom gewann die erfolgreichste Skifahrerin der Geschichte alle Rennen in diesem Jahr (acht von neun). Dennoch lastete hinter dem Olympia-Wettkampf ein großer Druck auf ihren Schultern. So war Shiffrin 2022 bei den Spielen in Peking bei sechs Starts komplett ohne Medaille geblieben, schied sogar mal in Führung liegend aus. Und auch in Cortina lief es bislang nicht wie gedacht.

Bei der Team-Kombination vor gut einer Woche ging Shiffrin wieder als Führende in den Slalom. Alles war wie gemacht für ihr nächstes Gold, doch am Ende landete die US-Amerikanerin nur auf Platz vier. Ein Schock, den sie heute überwand. Nach dem Ziel blieb Shiffrin ganz ungläubig stehen und ging kurz in die Knie. Die ganze Last der letzten Tage fiel danach ab. Endlich hat sie ihr Gold.

Ganz anders die Stimmungslage im deutschen Team, wo Lena Dürr (34) als Vorletzte im 2. Durchgang direkt am ersten Tor einfädelte. Auch Emma Aicher (22), bislang zwei Medaillen bei den Winterspielen, verpasste das Podium deutlich. Sie wurde mit knapp 2,5 Sekunden Rückstand auf Shiffrin Neunte.

Sport Bild
 
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